I dinnae ken!

So. Nachdem die liebe Ju diesen Blog schon so wunderschön mit einem Urlaubsbericht eröffnet hat, bin jetzt mal ich dran.

Das Auslandssemester hat mich nun schon seit Freitag. Los gings von München nach Edinburgh und wir durften sofort feststellen: Die haben einen ganz schönen Dialekt drauf die Schotten. Die Ansage im Flugzeug war Genuschel der feinsten Sorte. Ich habs noch halbwegs verstanden, Mitflieger Daniel eher so nicht.
Vom Flughafen aus gings dann erstmal in die Stadt rein und wir haben unser Hostel bezogen, nachdem um die Uhrzeit kein Bus mehr gefahren ist. Das Hostel war auch eher von der überraschenden Sorte: Du machst die Tür auf und da ist eine sehr steile, sehr schmale Treppe nach oben. Koffer hab ich trotzdem irgendwie raufbekommen.
Betonung liegt hierbei vorallem auf irgendwie 😀
Nachdem wir nur kurz in Edinburgh waren (ist aber eine extrem schöne Stadt finde ich, da muss ich nochmal länger hin :)) haben wir unsern Krempel abgestellt und sind dann sofort losgezogen, Busstation für den nächsten Tag finden und noch was trinken gehen.

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Am nächsten Tag gings dann los zum Bus und auf nach Dundee! Dort angekommen gings erstmal ewiiig bergauf mit meinem drölfzig (zwei.) Koffern.
Dann Schlüssel geholt und endlich im Wohnheim angekommen. Meine Wohnung liegt im Erdgeschoss und als ich angekommen bin war kein Schwoin da. Also erstmal Kram ausgepackt und dann in die Küche geschaut. Da durfte ich dann feststellen, dass die Aussage der Uni: „Nix drinne in den Schränken, bring dein Zeug selber mit.“ Durchaus exakt so gemeint war. Es war absolut kein Geschirr oder sonst was da. Nachdem die Wohnung eh noch bewohnerlos war, hab ich mich dann mal hoffnungsvoll  auf zum Giveaway gemacht. Da war zwar nicht mehr wirklich was da (Beute meinerseits: Ein Teller, eine Tasse.), aber mir wurde geraten am nächsten Tag um 10 wieder zu kommen, weil da wieder was da wäre. Nachdem danach immer noch niemand da war, bin ich losgezogen die Supermärkte zu entdecken und mal das nötigste einzukaufen.
Danach waren tatsächlich Leute da 😀 Meine Mitbewohner Marie und Anna. Beide aus Dänemark und schon seit einer Woche da, weil ihre Kurse früher losgegangen sind.
Später ist auch Hikari angekommen, Jurastudentin aus Japan.
Judith kam dann auch irgendwann an, nachdem sie sich verlaufen hatte und auf einmal in einer Gegend war, in der Flaschen aus dem Fenster geworfen wurden.
Mitbewohner Nummer 6 fehlte erstmal.

 

Sonntag

Sonntag sind wir dann los zum Big Giveaway; Küchekram erbeuten. Gottseidank wurde mir am Samstag verraten, dass das Giveaway schon um 10 losging und nicht erst, wie auf Facebook angegeben, um 14 Uhr. Wir haben genug Geschirr und Kochgerät für alle bekommen und sogar einen Toaster und eine Kaffeemaschine ♥. Hochmotiviert von unserm tollen Erfolg sind Judith und ich losgezogen, den Tesco leer zu kaufen. Abzuhaken unter: dumme Idee. Wir haben ewig nach Hause gebraucht und dann sind uns auch noch die Hälfte der Tüten gerissen. Abeeer wir haben es irgendwie geschafft 😀
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Danach kurz ausgeruht und gegessen und weiter gings. Wir sind mit einigen anderen Austauschstudenten in ein Pub gegangen. Es gibt hier erstaunlich viele Deutsche und natürlich viele Asiaten. Außerdem waren noch ein paar Dänen mit dabei und eine Neuseeländerin (Mary). Mit der hab ich mich sofort gut verstanden, nachdem wir ausführlich über Dr. Who diskutiert haben 😀

 

Montag

Montag war dann die offizielle Begrüßung aller internationaler Studenten und Freshers. Ein paar Leute haben Reden gehalten und uns viel Spaß gewünscht 😛
Hikari, Judith & ich sind im Anschluss zum Hafen gelaufen und ich habe auf dem Weg dorthin erfolgreich einen Föhn erstanden.
Danach war Welcome Lunch im Dusa Gebäude (Dusa= Gebäude der Union). Nomnom lecker Salat und Nachtisch. Mit zu uns gehockt hat sich Xenia aus dem Welcome Team, ebenfalls Deutsche (ich sags ja: lauter Deutsche), die uns ein paar gute Tipps bezüglich Wohnheim ect. gegeben hat.
Nachdem wir Dundee ein bisschen besser kennen lernen wollten sind wir nach dem Lunch mit auf die Supermarket Tour gegangen. Beim groooßen Tesco sind wir dann hängen geblieben und haben noch ein bisschen eingekauft. Wir kaufen gerne ein 😛 Weiß man ja.
Ich hab sogar erfolgreich Glaskirschen erstanden und sauteures Nutella. Und das alles nur, um Geburtstagskuchen für mich selbst zu machen 😀
Hier dann das erste Problem: Wir haben keinen Mixer und keinen Schneebesen. Der Nutellakuchen verlangt aber nach geschlagener Sahne. Naja, wir haben einen Servierlöffel mit Löchern. Man ahnt nun bereits auf was das rausgelaufen ist.
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In der Tat. Ich habe erfolgreich Sahne mit einem Löffel steif geschlagen. Ha!

Nun. Dann haben wir das getan, was wir bis jetzt jeden Abend getan haben: weggehen 😀 Soviel unterwegs am Abend war ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Am Montag waren wir bei Freunden in der Wohnung und danach noch kurz im Pub (um 12 wird man ja immer rausgeschmissen). Habe dann auch sofort mein erstes Geburtstagsgeschenk von Elmar (auch Austauschstudent aus Deutschland) erhalten: ein Päckchen Mayonaise, dass er im Pub gemopst hat xD

 

Dienstag

Dienstag war Geburtstagstag 🙂 Los gings mit Geburtstagskuchenfrühstück. Wir wollten außerdem mal die Uni besser kennen lernen und sind deswegen einmal komplett über den Campus gelaufen. Schönerweise war bestes Wetter, ganz untypisch für meinen Geburtstag :p

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Am Nachmittag ist Mitbewohner Nummer 6 aufgetaucht: Amat aus Schweden. Lustigerweise hatte er auch Geburtstag.
Am Abend war dann das übliche Geburtstagsgedöhns: mehr Kuchen, zusammen in der Küche sitzen und dann weggehen. Eigentlich wollten wir ja in die Union Bar, aber die Schlange war so lang, dass wir uns dann lieber für was anderes entschieden haben.

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