Grachtenselfie – Ein Layout für den Flur

Unser Urlaub letztes Jahr ging ja eher mäßig los. Der Freund hat meine Kamera samt Objektiv im Bus liegen lassen und aufgefallen ist ihm das dann im Hotelzimmer. Das Putzpersonal hat sich bestimmt sehr gefreut über die kostenlose Spiegelreflex, die haben wir nicht mehr zurück bekommen. Kommt davon, wenn man nicht noch mal kontrolliert, ob der Herr die Kamera tatsächlich in den Rucksack gepackt hat und sie nicht vielleicht doch einfach unter den Sitz gestopft hat. Da war ich vielleicht gut gelaunt.. Aber wenigstens ging die Kamera gleich am Anfang verloren und nicht am Ende mit allen Bildern drauf. Heutzutage machen Handys ja auch ganz passable Fotos. Die Qualität der Bilder lässt für meinen Geschmack etwas zu wünschen übrig, aber besser als gar nix. Das Selfie, das wir mit Hausboot und Gracht im Hintergrund gemacht haben gefällt mir jedenfalls sehr.Tobiundich

Die ganzen Urlaubsbilder warten noch darauf zu einem Album verwurschtelt zu werden, aber wenigstens das hier hat es dann jetzt schon mal auf ein Layout geschafft. Es zieht in den Flur, deswegen gibst auch keinen Text.
Ich wollte eigentlich sehr viel white space haben und hab das Ganze recht schlicht gehalten. Jedenfalls für meine Verhältnisse. Der Geotag und das schwarze Bordürenmuster sind embossed. Außerdem habe ich zwei Stückchen von lang gehütetem Vellum verwendet. Das schwarze da am linken Rand war mal eine Project Life Karte von Papierprojekt. Ich hab bloß ein Stück abgeschnitten, unterm Foto sieht das ja keiner und ich kann den Rest noch woanders verwenden. Da kam der geizige Papierhorter in mir durch. 🙂

Melonenliebe

Hier zu sehen ist meine Minimini *hust* Lunchtasche, die mir meine Gastmutter in China in die Schule mitgegeben hat (jaja, lange ists her..). Die Tasche fand ich damals so cool, die musste dokumentiert werden. Ebenso wie die kugelige Birne, die unter anderem in der Tasche verstaut war. Zusammen mit eingelegtem Rindfleisch, gefühlten drei Kilo Süßigkeiten und anderen spannenden Dingen. fantastischUnschwer zu übersehen ist hier meine Spezialfähigkeit „Rollstempel krumm und schief aufstempeln“, aber das kann man ja als künstlerische Absicht verkaufen 😉

Bewerbungslayouts

Vielleicht hat der eine oder andere es mitbekommen, aber auf Papierprojekt läuft im Augenblick ein Team Call. Ich hab mich noch nie für irgendein Design Team beworben, aber jetzt hab ich mich dann doch mal getraut. Für die Bewerbung sind also auch die folgenden zwei Layouts, die erst mal nichts miteinander zu tun haben.
gruppenbildDas hier ist eines meiner absoluten Lieblingslayouts und aus meinem Chinaalbum. Nachdem das ein Gruppenbild ist, hab ich mal lieber die Gesichter unkenntlich gemacht. Wäre etwas schwierig geworden alle Personen um Erlaubnis zu fragen, vorallem nachdem die Dame vorne sich einfach auf unser Bild geschmuggelt hat um sich mit den lustigen Europäern fotografieren zu lassen.
Das Chinaalbum ist übrigens immer noch in Arbeit.

putziHier zu sehen ist das liebe Frollein K und der Bennyhund. Der Hund liebt tatsächlich nichts so sehr wie Wasser. Wenn da nur ein Eimer voll im Garten rumsteht, versucht er sich schon komplett in den Eimer zu quetschen und wenn das nicht funktioniert, dann wird eben alles verschüttet und darin geplanscht. Im Sommer wird deswegen öfter mal das Planschbecken aufgebaut. Benny gehört zwar nicht mir, aber bei so viel Putzigkeit kann man schon mal ein Layout bekommen.

Prag Minialbum

In Urlauben entstehen immer so viele Fotos, da drängt sich einem so ein Minialbum ja quasi auf. Ich mag Minis immer besonders gerne, wenn sie ganz viele Klappen und Taschen haben. Das hier ist nach einer Anleitung von Janna Werner entstanden und es gefällt mir wirklich gut.
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Und ein Blick ins Innenleben. Es ist ziemlich vollgestopft und man kann viel klappen, herausziehen und aufmachen. Für Text war nicht mehr allzu viel Platz, aber das macht nichts. Die Fotos sprechen ja für sich.

Jenn & ich

Nach langer Inaktivität auf diesem Blog, komm ich auch mal wieder um die Ecke.
Mein Australienaustausch ist ja nun schon länger her, aber Jenn und ich sind über all die Jahre in Kontakt geblieben. Diesen September haben sie und ihr Freund eine Europareise gemacht und wir haben uns endlich wieder gesehen. Das ist dann schon mal ein Layout wert. Ich konnte mich überwinden und hab ein paar gehortete und lange gestreichelte Sachen verwendet, wie z.B. das tolle Vellum und den kleinen Birb.

Jennundich

Der Freund hat das Foto ausgesucht (ich war eigentlich für ein 4er Gruppenbild von uns allen, aber ihm gefiel das hier besser) und das Layout darf in den Flur ziehen.

Geburtstagsmini

Das liebe Frollein K hat sich zum Geburtstag ein Minialbum gewünscht. Ein Kimmimini sozusagen. Nachdem ich eigentlich für Klausuren lernen sollten, hab ich natürlich sofort angefangen. Und weil der Geburtstag jetzt rum ist, kann ichs auch endlich zeigen. Es gefällt mir ziemlich gut. Sogar sehr gut. Eigentlich hätte ich es gerne behalten. Immerhin sind einige meiner liebsten Schätze ins Album gewandert, die ich seit Ewigkeiten gehortet habe.

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Der Buchdeckel ist mit Leinenstoff bezogen, den ich anschließend eingefärbt, bestickt und bespachtelt habe. Das Innenleben ist mit Washibindung, die bombenfest hält. Und ich hatte schon Angst, dass was auseinander fallen könnte.

Und nachdem wir des Frolleins Geburtstag im schönen Prag gefeiert haben, hab ich noch eine stabile Verpackung gebraucht. Ich hab also eine Box mit den Maßen vom Mini gemacht und recht schlicht verziert. Die Stoffblume ist wieder aus dem Leinenstoff vom Cover. Gefällt mir ganz gut, aber der Stoff ist ein bisschen zu schwer dafür. Die Blume wollte nicht so wirklich geplüscht bleiben.
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Tag Leporello

Heute mal kein Reisebericht, sondern was anderes von mir. Bei danipeuss läuft im Augenblick die „Weihnachten kann kommen“ Aktion und da wollte ich auch mitmachen (:

Mein Beitrag ist ein schnelles Geschenk, davon kann man an Weihnachten ja nie genug haben. Ein Tag Leporello:

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Das geht eigentlich recht fix und ihr braucht dazu folgendes:

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– einen Bogen Cardstock in den Maßen 8″x12″
– 2 Tags in einer Farbe, die gut zum Cardstock passt
– PPs zum matten
– Embellishments
– das übliche: Schere, Kleber, etc

Ihr fangt an indem ihr den Cardstockbogen in 2 Bahnen à 4″x12″ zerschneidet.
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Dann setzt ihr auf der langen Seite immer bei 2″ eine kleine Bleistiftmarkierung. Anschließen faltete ihr beide Bögen anhand dieser Markierungen zu einem Zickzack. Wer ein Falzbrett hat, hats hier natürlich leichter. Ich hab aber mit der Hand gefaltet und hatte nicht mal ein Falzbein. War alles kein Problem 🙂
Das Ganze sollte dann so aussehen:

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Je nachdem wie exakt ihr gefaltet habt ist eure letzte Seite jetzt wahrscheinlich ein bisschen kürzer, als die restlichen. Die nehmt ihr für die Außenseiten, da kommt ja dann das Cover drauf und man sieht nichts mehr. Jetzt schneiden wir uns ein kleines Schanier um die zwei Leporelloteile miteinander zu verbinden. Also einen schmalen Papierstreifen (am besten in der gleichen Farbe wie der Cardstock) auf die Länge des Zickzacks kürzen und in der Mitte falten. Dann oben und unten die Ecken abschneiden.

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Dann mithilfe des Schaniers die Streifen verbinden. Das muss gut halten, also nehmt ordentlich Kleber.

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Jetzt habt ihr schonmal das Innenleben eures kleines Minis. An Vorder- und Rückseite bringt ihr jetzt die Tags an, das sind die Covers. Wer keine Tags, kann die sich auch selber aus Cardstock schneiden.

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Jetzt wäre schonmal der Rohling fertig und es geht an den Feinschliff. Die Innenseite der Tags hab ich gemattet, damit man den Cardstock nicht mehr sieht. Bevor ich das PP aufgeklebt habe, hab ich noch den Lochring vorsichtig vom Tag abgemacht und anschließen aufs PP aufgebracht nach erfolgreichem Aufklebem. Das Loch oben durchstanzen und die Schnur wieder durchfädeln.
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Die Vorderseite meines Cardstocks ist glänzend und ziemlich hübsch, deswegen hab ich die so gelassen wie sie ist. Auf der Rückseite ist aber noch deutlich sichtbar das Schanier, da muss man also auf jeden Fall matten. Ich hab mich für recht schlichte PPs entschieden, die gut zum Cardstock und den Tags passen. Das NotenPP hat aber auch was weihnachtliches meiner Meinung nach 🙂
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Dann gestaltet ihr das Cover und die Rückseite noch so wie es euch gefällt und bringt eine Schließe an, damit ihr euer Leporello auch zubekommt. Ich habe Knöpfe genommen und mit einem schönen Stück Band das Mini verschlossen.

Und so sieht das Ganze dann fertig aus:

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Happy Scrapping!

Griaß di!

Einmal Wochenrückblick zum Mitnehmen, bitte.

Und sonst so? Ich plane weiter, wie ich meiner Traumhaarfarbe näher komme. Schlimmer als meine ersten Haarfärbe-Versuche kanns ja doch nicht werden. WOAHAHAHAHAHAHA!

(Außerdem ist bald Lange Nacht der Wissenschaft wo ich Leute in die Irre führen darf.)

#BTW13

Um die Götter des Internets zu zitieren:

4.9% für AfD?
Verdammter Euro. In D-Mark wären es 9.8.

Ich hab‘ die fei nicht gewählt.

Der ganz normale Unialltag & erste Erkundungen und Ausflüge

Vor zwei Wochen ging bei uns die Vorlesungszeit los. Ich hatte anfänglich 3 Kurse: Solid Mechanics, Math II & Engineering Materials. Judith und Daniel, die anderen zwei aus Erlangen, habens sich dagegen einfacher gemacht und Mathe für Dummies, Mechanik und ebenfalls Engineering Materials (Werkstoffkunde) gewählt.
Nach zwei Besuchen der Mathe und Solid Mechanics Vorlesung und einem Vergleich mit dem Kursniveau der anderen, hab ich dann auch beschlossen in die einfacheren Kurse zu wechseln. Immerhin ist das hier ja ein Auslandssemester und allzu viel lernen wollen wir dann ja doch nicht 😛
Kurs wechseln war auch überhaupt kein Problem, nachdem ich meinen Advisor dann endlich mal erwischt hatte nach 4 erfolglosen Versuchen.
Das Niveau im Mathekurs ist schon sehr niedrig muss ich sagen, dafür hat man ’ne Menge Hausaufgaben und somit wieder genug zu tun. In Mechanik sind die wöchentlichen Assignments auch nicht gerade wenig Arbeit, wir sind also ganz gut beschäftigt trotz allem.

Aber das heißt natürlich nicht, dass deswegen die Freizeit auf der Strecke bleibt 😀 Party gibst genug und auch so ist eigentlich immer was zu tun oder irgendjemand in der Küche, mit dem man sich unterhalten kann.

Letzten Samstag haben Judith und ich dann mal ein wenig Hügelhüpfen betrieben und sind in der Mitte von Dundee auf eine Erhebung gelaufen (Berg kann man das definitiv nicht nennen :P). Das Wetter war klasse und der Ausblick von dort oben ist einfach wunderbar.
Auf dem Weg nach unten konnte ich nicht widerstehen und hab noch ein klassisches, brittisches Reihenhaus fotografiert.

Am Abend hat sich die erste Erkältung bei mir bemerkbar gemacht; es war am Nachmittag zwar warm aber windig und ich hatte keinen Schal an. Wir sind trotzdem in ein Pub gegangen 😛
Jamie ist leider nach Hause gefahren, nachdem ihm am Freitag das Handy geklaut worden ist in der Union und er die Versicherungsunterlagen suchen wollte.

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Sonntag war Ausflugtag und wir sind zu viert nach St. Andrews gefahren. Mit Studentenrabatt ist der Bus zwar immernoch nicht billig (hin-zurück 6 Pfund), aber solche Preise ist man ja noch aus Deutschland gewöhnt.
Eine halbe Stunde Busfahrt und schon waren wird da. Das Wetter war sehr schottisch (also super windig und den halben Tag Regen) und ich hatte eine Schniefenase. Schlechte Kombination :p
St. Andrews selber war sehr hübsch, wir waren viel am Meer, haben uns die Stadt selber angeschaut und Fish und Chips gegessen (und lecker Eis :)). Am Nachmittag ist dann sogar die Sonne rausgekommen, aber es war trotzdem ganz schön kalt. Die Golfplätze waren auch hübsch, mit kleiner Brücke und super gepflegt, ist ja klar.